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Stefan Wehinger
Donnerstag, 26. November 2009 - 17:14 - von Stefan Wehinger

Westbahnhof und die Bauarbeiten

Derzeit finden am Westbahnhof aufwendige Bauarbeiten statt. Natürlich ist klar: wo gehobelt wird fliegen Späne! Ein Bahnhof der unter Umbau steht kann nicht gleich gut funktionieren wie ein neuer, gerade erst umgebauter Bahnhof.

Allerdings spottet der Zustand der kundenrelevanten Bereiche jeder Beschreibung. Schmutzig, schlecht beschildert, lieblos, unübersichtlich sind die ersten Attribute die mir einfallen. Zwar ist es gelungen in der Schalterhalle ein gutes Provisorium zu schaffen doch zu einem funktionierenden Bahnhof gehören auch gut beschilderte Zugangswege, ein sauberer Gesamteindruck und eine Aussicht auf das was da entstehen soll in Form von grossen Plakatwänden anstatt brauner Mauern.

Was denken Sie darüber?

Franz ÖBB schrieb am Donnerstag, 26. November 2009 um 21:59 Uhr
Stimmt!
chisti schrieb am Freitag, 27. November 2009 um 20:00 Uhr
Also ich weiß nicht was die Raunzerei soll.
Die Zugangswege sind bestmöglich beschildert und es gibt auch barrierefreie Zugangsmöglichkeiten zu den Bahnsteigen.
Für eine Großbaustelle in einer hochfrequentierten Zone,ist die gefundene Lösung mit den Absperrungen und Sicherheitsvorkehrungen, die Bestmögliche.
Es wird regelmäßig gesäubert, aber den Dreck machen die Passanten und auch viele Bahnkunden. Dieses Problem gibt es nicht nur im Umfeld des Westbahnhofes, sondern auch im Infrastrukturbereich der Wiener U-Bahnen.
Stefan Wehinger 28.11.2009 - 11:07
@christi
Ich bin gar nicht Ihrer Meinung. Das optische Gesamtbild des Bahnhofes entspricht doch nicht dem einer Millionenstadt. Als Tourist muss man glauben im falschen Land ausgestiegen zu sein.
Die beschmierten Holzwände sind hässlich, die Sauberkeit ist für mich völlig ungenügend. Die Beschilderung ist für den erfahrenen Kenner der täglich den Westbahnhof benützt gut, für gelegentliche Nutzer aber völlig unzureichend.
MfG
Stefan Wehinger
chisti 29.11.2009 - 14:44
Meiner Meinung nach entspricht das optische Gesamtbild des Bahnhofes dem einer Großbaustelle in einer hochfrequentierten Zone einer Millionenstadt und die gefundene Lösung mit den Absperrungen und Sicherheitsvorkehrungen, ist die Bestmögliche.
Als die Holzwände aufgestellt wurden waren sie nicht beschmiert und die Optik dem Umstand und Notwendigkeit angemessen.
Die Sauberkeit im Umfeld des Bahnhofes könnte besser sein, da gebe ich ihnen recht. Aber man könnte hier stündlich einen Putztrupp durchschicken, es würde nach 5 Minuten wieder so aussehen.

Wenn sie der Meinung sind, dass die Holzwände hässlich sind, würde mich interessieren wie und durch was sie diese Wände ersetzen würden, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten.
Nicht zu vergessen ist aber, dass diese Holzwände einzig und alleine nur die Aufgabe haben den Baustellenbereich zu begrenzen, abzusichern und die Menschenströme zu lenken.

Der Westbahnhof ist zur Zeit eine Baustelle bei laufendem Betrieb.
Wenn die Bauarbeiten beendet sind wird der Westbahnhof in einem neuen Licht erstrahlen und seinen an ihn gestellten, zeitgemäßen Anforderungen nachkommen.

Wenn ich an die Baustelle des Linzer Hauptbahnhofes denke, waren die Umstände die Selben.
Damals waren sie aber noch in der ÖBB in verantwortungsvoller Position tätig.
Die Monate der Behinderungen waren für die Linzer nicht einfach. Heute ist der Linzer Hauptbahnhof ein Referenzbahnhof für die ÖBB.
Mathias Berner 29.11.2009 - 17:19
Die Bilder sprechen wohl für sich, schrecklich!
P.H. 13.12.2009 - 19:55
Die Bilder sind sehr selektiv ausgewählt und zeigen wirklich nur die Schandflecken! Die Halle selbst sieht weit besser aus!
Paul Nikolic 23.02.2010 - 17:41
Das mit den Bildern stimmt - die Halle und so manches anderes sieht viel besser aus.
Aus diesem Grund gebe ich auch Mathias Berner überhaupt nicht recht!
Floster schrieb am Donnerstag, 03. Dezember 2009 um 23:48 Uhr
Ich finde die Situation am provisorischen Westbahnhof eigentlich in Ordnung. Der im Bild "WBHF2.jpg" gezeigte Verbindungsgang vom Provisorium zum Gürtel ist jedoch verbesserungswürdig. Meine Vorschläge wären eine stärkere Beleuchtung, eventuell die Verwendung von blauem Licht um unerwüschte Personen fernzuhalten und Plexiglasfenster in den Holzwänden für eine Aussicht auf die Baustelle am Europaplatz. Auch die Anbringung von Plakaten (z.B. http://www.oebb.at/imagemagick/ROOT/immo/de/Pressecorner/Pressefotos/01_BahnhofCity_Wien_West/130_bcww.jpg.thumb?app=dpi150) könnte den Verbindungsgang freundlicher machen.
P.H. schrieb am Sonntag, 13. Dezember 2009 um 19:53 Uhr
Ich finde den Westbahnhof auch voll in Ordnung! Der gezeigte Holzspanplattenang ist zwar optisch fragwürdig, aber man muss auch relativieren, dass jene Menschen, die von der äußeren Mahü kommen ihn nicht benützen müssen, jene Menschen, die von der inneren Mahü kommen großteils ebenfalls die U-Bahn-Unterführung benutzen und jene die vom Norden kommen ihn ebenfalls nicht benötigen! Ganz zu schweigen von der gewaltigen Mehrheit die ohnehin mit U3 und / oder U6 anreist! Die Beschilderung ist super ausgeführt! Die knallig gelben Tafeln fallen ins Auge und die Schrift ist so riesig, dass man sie mit etlichen Dioptrien noch problemlos lesen können müsste! Und was die provisorische Halle betrifft - WOW! Eigentlich würde ich sogar behaupten, dass sie besser aussieht als die ursprüngliche Halle! Helle und modern in weiß und grautönen gehalten und mit vielen Infomonitoren versehen! Und die Ausstattung mit Bücherei, Supermarkt, Bäckerei etc. etc. ist FÜR EINE BAUSTELLE (!!!) bzw. ein "Provisorium" echt aufwändig gestaltet! Viel mehr kann man sich kaum erwarten finde ich! Schade nur, dass seitens der ÖBB (noch) totgeschwiegen wird, dass bzw. in welchem Umfang der Bahnhof nach der Erneuerung gesperrt wird für die Anhebung und Redimensionierung der Bahnsteige!
Franzi schrieb am Montag, 28. Dezember 2009 um 03:11 Uhr
Was kann man denn auch erwarten in Wien,einer Stadt ohne Gesicht,wo alles erdenkliche beschmiert ist oder zerstört wird.
Paul Nikolic schrieb am Dienstag, 23. Februar 2010 um 17:49 Uhr
Es stimmt, dies ist immer noch eine Baustelle und nicht der neue Bahnhof! Und für das... :-)

Und den Umbau finanziert meines Wissens nach die ÖBB. Obwohl bald Westbahn-Züge darin stehen werden. Und wenn das Aussehen des Bahnhofes nicht dem Westbahn-Anspruch entspricht, muss sich die Westbahn am Umbau - und somit am Finanziellen - beteidigen.
Was ich, ehrlich gesagt, nicht ganz verstehe, ist, dass die Westbahn-Züge einfach so in den Bahnhöfen der ÖBB halten darf, für die dann doch die ÖBB den Neubau bezahlen muss. EIGENTLICH - nur eigentlich - müsste hier die Westbahn mitzahlen...
Allerdings soll dies KEIN Vorwurf gegen die Westbahn sein! Ich bin völlig neutral! Ich bin ein Interessent der Bahn (egal ob ÖBB oder Westbahn) und ich schreibe nur das, was mich bei so einer Diskussion durch den Kopf geht.

MfG
Paul Nikolic



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