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Stefan Wehinger
Dienstag, 02. Februar 2010 - 18:04 - von Stefan Wehinger

Das Land der Fussballtrainer und Bahnexperten

Wir erleben es nach jedem Länderspiel, egal ob die Herrn nun verloren oder doch knapp unentschieden gespielt haben: die Trainerdebatte geht los. Beinahe jeder weiss wie man es besser hätte machen können und auch Leute die das Resultat nur vom Plausch mit der Friseurin von ihrem Trafikanten kennen rufen laut nach einem neuen Trainer.

Ähnlich stellt sich die Situation um die Spitzenpositionen in Verkehrsunternehmen dar, besonders wenn Sie im Eigentum des Bundes sind. Fast im Chor sind Rufe nach neuen Chefs hörbar wenn ein Zug verspätet, eine Weiche gefroren und ein Häusel am Zug ausser Betrieb ist.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Jeder verspätete Zug ist einer zuviel, gefrorene Weiche sind keine Winterüberraschung und verschlossene Häusel sind nicht notwendig. Was wir aber endlich brauchen ist Stabilität in der Führung der bundeseigenen Verkehrsunternehmen. Manager müssen noch im Amt sein können wenn sich Ihre Entscheidungen für den Fahrgast auswirken. Nicht zuletzt um einen Bonus zu bekommen wenn es nachhaltig zu Verbesserungen führt und um es besser machen zu können wenn Entscheidungen nicht zum geplanten Erfolg führen.

Meine Meinung: Lasst die Leute in Ruhe und lange arbeiten!

trainrider schrieb am Donnerstag, 11. Februar 2010 um 11:35 Uhr
da bin ich voellig ihrer meinung, nur bei staatsbetrieben ist die politik nun mal wichtiger als die betriebswirtschaft (die im sinne des steuerzahlers sein sollte)
Günther schrieb am Mittwoch, 17. Februar 2010 um 13:56 Uhr
Nur sollten die zuständigen Bahn-Manager auch die Interessen der Kunden im Auge haben und nicht nach ihrem Parteibuch als Qualifikation ausgewählt werden.
In Österreich sind die ÖBB im Gegensatz zur Schweiz leider sehr fahrgastfeindlich.
Seit November hat jeder Zug, mit dem ich gefahren bin, Verspätung gehbat. Außerdem wird das Fahrplanangebot laufend verschlechtert.
Fahrgast schrieb am Donnerstag, 25. Februar 2010 um 20:24 Uhr
Zitat: "Meine Meinung: Lasst die Leute in Ruhe und lange arbeiten!"

Ihre Meinung in Gottes Ohr.
Nur leider, so lange Politiker wie ein Herr Kukacka, oder Lopatka im System ÖBB umrühren, bzw. ihren unqualifizierten Senf dazu geben dürfen wird sich das nicht ändern.
ÖBB, der ewige Spielball der Politik.
Ausbaden dürfen es immer nur die Indianer, die wirklich qualifizierten und angagierten Mitarbeiter.



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