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Stefan Wehinger
Donnerstag, 25. Februar 2010 - 19:36 - von Stefan Wehinger

Gerade eben am Westbahnhof

Ist das wirklich notwendig? Schaut niemand von den ÖBB selber mal am Bahnsteig vorbei?

 

Bild 1: 25.02.2010, 11:30

 

Bild 2: 26.02.2010, 11:30

 

Bild 3: 02.03.2010, 07:10

 

Bild 4: 03.03.2010, 13.01

 

Bild 5: 03.03.2010, 13:04

 

Bild 6: 09.03.2010, 13:40

Fahrgast schrieb am Donnerstag, 25. Februar 2010 um 20:16 Uhr
Nein, das ist wirklich nicht notwendig, wie sich manche Menschen in der Öffentlichkeit benehmen.
Anstatt ihren Müll in die dafür reichlich vorhandenen Mistkübel ordnungsgemäß, wie es sich für zivilisierte Menschen gehört, zu entsorgen, lässt man ihn einfach fallen oder wirft ihn ins Gleis und ignoriert jede Art von benehmen.
Aber nicht nur das, meistens ist es dann so, dass sich die selben Menschen sogar über einen solchen Saustall beschweren und zusammenräumen sollen es die anderen.
Eine SCHWEINEREI ist das!!!
ICE 17.05.2010 - 10:55
Wie der Bahnhof so das Kuhdorf;
Stefan Wehinger schrieb am Freitag, 26. Februar 2010 um 09:10 Uhr
Lieber Fahrgast
Dass es Menschen gibt die ihren Müll einfach in die Bahnsteiggrube werfen ist ein Tatsache mit der wir uns abfinden werden müssen (auch wenn es natürlich nicht gut geheissen werden darf).
Allerdings müssen diese Verunreinigungen TÄGLICH entfernt werden, egal von welcher ÖBB Abteilung. Schmutz zieht weiteren Schmutz an!
MfG
Stefan Wehinger
Paul Nikolic 22.03.2010 - 17:27
Es stimmt aber, dass reichlich Abfallbehälter vorhanden sind. Und täglich gereinigt ist schon nicht mehr nötig, denn so viel Müll wie auf den Bildern sammelt sich dann auch wieder nicht an. Das sind vereinzelt Stellen.
Außerdem ist dies nicht überall:
Ich bin zum Beispiel täglich in Linz am Bahnhof und dort wird dieser Müll häufig gereinigt, so dass es immer sauber ist.
Außerdem sind auch so Reinigungen mit Kosten verbunden. Und das kann auch nicht alles die ÖBB bezahlen. Auch hier muss jeder mithelfen, dem die Sauberkeit ein Anliegen ist. Ich bücke mich auch hin und wieder, wenn z.B. eine leere Verpackung am Boden liegt und in der Nähe ein Abfallbehälter ist.
Mit freundlichen Grüßen
Paul Nikolic
Gast 15.05.2010 - 14:14
ich würde mich als ÖBB auch nicht darum kümmern, wenn ich ohnehin eine pauschale Abdeckung meiner Kosten über die Gemeinwirtschaftlichen Leistungen (GWL) bekomme. Warum denn? es kostet nur Geld und bringt nichts. So gesehen streng betriebswirtschaftlich gesehen das Einhalten des Minimalprinzips - man kann der ÖBB also nicht den Vorwurf machen, dass sie nicht wirtschaftlich denkt. Keine Anreize = keine Leistung! Ganz einfach!
Lisa schrieb am Freitag, 26. Februar 2010 um 09:13 Uhr
Ich finde ja auch, dass generell die Mistkübel und Entsorgungsstellen an Bahnhöfen teils unübersichtlich platziert sind! Ich finde diese sollten viel besser erkennbar gemacht werden!
Markus 24.03.2010 - 17:41
Die Mistkübel am Bahnhof sind GUT GENUG ersichtlich, nur wenn es leider Menschen gibt, die diese ignorieren, können die ÖBB auch nichts dagegen tun. Oder soll man auf jeden passagier eine Security ansetzen?
Helmut schrieb am Mittwoch, 03. März 2010 um 14:48 Uhr
Ja schööön! Personal wäre ja vorhanden! Fragt sich wer deren Job macht?!
Fahrgast schrieb am Donnerstag, 04. März 2010 um 12:51 Uhr
Eine tägliche Entfernung des Mülls - man wirft ja auch nicht zu Hause den Müll einfach irgendwo hin.
Fahrgast schrieb am Freitag, 05. März 2010 um 16:17 Uhr
Die Bilder sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
Für viele gibt es keinen Respekt dem Anderen gegenüber, sowie kein Schuldgefühl für sein Handeln gegenüber dem Nächsten.
Man entsorgt seinen Mist nicht Ordnungsgemäß, besprüht Haus- und Lärmschutzwände, Inventar und Mobiliar in den Zügen, auf Bahnhöfen und auch ausserhalb der Bahnhöfe wird zerstrört, usw., usw..
Um den entstandenen Schmutz und Schaden zu beseitigen und vielleicht dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht dazu kommt, braucht Personal. Viel Personal sogar.
Das bereits vorhandene Personal, hat seine Aufgaben und ist mit seinen Aufgaben schon jetzt zeitweise ausgelasstet.
Zusätzliches Personal bedeutet aber zusätzliche Kosten, welche aber wieder auf die Kunden - dem eigentlichen Verursacher - abgewälzt werden müssen.
Zivilcourage würde die ganze Misäre einschränken und für alle kostengünstig machen.
Heute spricht man bei Beobachtung den Verursacher nicht an und verurteilt sein Handeln in aller Öffentlichkeit, sondern sieht aus feigheit nur zu.
Stattdessen verurteilt man die ÖBB, weil sie den Dreck den sie nicht verursacht nicht wegräumt.
Ich schreibe hier nicht vom normal anfallenden Schmutz der auf einem Bahnhof so anfällt, sondern von dem aus ignoranz verurachten Müll vieler Reisender.
Öbb Mitarbeiter schrieb am Dienstag, 16. März 2010 um 11:37 Uhr
Ich muss ihnen leider Recht geben, Herr Wehinger!
Der momentan optischer Zustand auf österreichs Bahnhöfen lässt sehr zu wünsch über.

Jedoch was hat die ÖBB in die Misere gebracht?
Waren es nicht Manager, wie sie, die die Öbb gewaltig in die roten Zahlen bebracht haben?
Manager, wie sie, die kontinuierlich den Mitarbeiter das Gefühl gegeben haben, nichts im Unternehmen "wert" zu sein?

Oder haben sie das schon wieder vergessen, das sie auch dazu beigetragen haben, eine früher gut organisierte Eisenbahn, in den wirtschafltichen Ruin zu bringen?

Sehr geehrte Herr Wehinger, auch sie waren auch mal ein "TEIL" dieses Unternehmens, über welches sie jetzt im wildestens Still herziehen.

Vielleicht sollte man auf so ein niveaulosen Ebene, nicht über Probleme reden die sie selbst verursacht haben.

Und Herr Wehinger, ich wünsche ihnen das beste bei ihrer privat gegründeten Eisenbahn, den auch wir, die Mitarbeiter der Öbb, werden dann auf ihre Züge schaun, und ich glaube nicht, das hier alles immer in Ordnung sein wird.
Nur, und vielleicht auch leider, wird hier auch von seitens der Öbb keine Schlammschlacht gestartet werde.
Stefan Wehinger 16.03.2010 - 14:53
Lieber ÖBB Mitarbeiter
1) Hinweise auf Schmutz am Bahnsteig sind kein "herziehen im wildestens Still"
2) Die ÖBB sind heute nicht und waren auch vor 10 und 20 Jahren nicht eine gut organisierte Eisenbahn
3) Ich bitte um Einhaltung der gültigen deutschen Rechtschreibung bei Ihren Postings.
MfG

Stefan Wehinger
lukrezia borgia 16.03.2010 - 21:30
ad 1.) stimmt.

ad 2.)
im gegensatz zu vielen anderen leuten hätten sie die möglichkeit gehabt, einiges (zum besseren) zu ändern.

ad 3.)
wieso bitten sie jemanden um einhaltung der "gültigen deutschen rechtschreibung"? ist perfekt geschriebenes/gesprochenes deutsch für sie ein kriterium zur bewertung einer meinung bzw. einer person?

das würde mich gerade bei ihnen wundern!

distinti saluti
la signorina borgia
lisa 17.03.2010 - 11:04
ich denke um ein Gesamtes verändern zu können, muss von allen am selben Strang gezogen werden! oder schafft es der Stürmer alleine das Match zu gewinnen, wenn seine eigenen Verteidiger und Tormann schnarchen!!! Zu der deutschen Rechtschreibung: sicherlich hat die Einhaltung nichts mit der Äußerung von eigenen Meinungen zu tun, aber wenn man schon von "niveaulosen Ebenen" schreibt, sollte zumindest nievauvoll geschrieben werden!

gruß
Grisu 08.04.2010 - 23:47
Eine schöne Sauerei hat da der Wehinger bei den ÖBB hinterlassen...

Wie weit muß man eigendlich fallen um mit solchen Schlagzeilen/Bildern punkten zu wollen.
Heinz Bertram 13.04.2010 - 10:54
Diese "Sauerei" hinterlassen immer noch die lieben Passagiere, die ihren Mist nicht ordnungsgemäß entsorgen können. Erst neulich saß ich in der U-Ban vis-a-vis von einer Dame, die ihren Mist in einem von ihr unbeobachtet gedachten Moment auf den Boden fallen ließ, während ich das Papier meiner Wurstsemmel solange in der Hand hielt bis ich einen Mistkübel gefunden habe! Mit Verachtung habe ich sie nach ihrer Tat angesehen, aber weder ein Schamgefühl noch schlechtes Gewissen kamen auf.
LEIDER ist die Mehrheit der Öffifahrer auch neurotische Umweltverschmutzer!

Ich als Pendler, sehe diese Bilder keineswegs als Angriff gegen die ÖBB, sondern als Hinweis auf unerledigte Arbeit! Immerhin spricht die ganze Welt von Umweltschutz usw. Gerade ein staatlicher Betrieb sollte besondern auf so etwas achten und mehr als Vorbild vorangehen!

Mfg
Heinz B.
ÖBB-Freund 13.05.2010 - 01:29
Sehr geehrter Herr Wehinger,
ich verstehe einerseits, dass sie im Sinne Ihrer Züge vehement Stimmung gegen die ÖBB machen müssen.

Aber es stimmt durchaus, was "ÖBB-Mitarbeiter" schrieb:
Es sind die modernen Manager in Komplizenschaft mit den neo-liberalen Politikern aller Coleurs, die nicht nur den Mitarbeitern der ÖBB, sondern auch anderer öffentlicher/halböffentlicher Stellen und auch der Privatwirtschaft das Gefühl geben, nichts wert zu sein und die Arbeitsbedingungen so verschlimmern, dass diese total demotiviert werden.

Noch eine Frage:
Warum picken Sie sich nur die Rosine der österreichischen Bahnstrecken heraus? Warum haben Sie sich nicht um die NÖ Nebenbahnen beworben und sich derer angenommen? Als guter Manager wären Sie sich auch im Stande, diese Bahnen zur besten Kundenzufriedenheit mit einem Gewinn zu betreiben - oder sollte ich mich da täuschen?
Gast 15.05.2010 - 14:16
Bei aller Ehre den ÖBB'lern gegenüber - sicher versuchen die meisten von Ihnen einen halbwegs ordentlichen Job abzuliefern, aber ÖBB und gut organisiert - das passt nun auf gar keinen Fall zusammen!
fahrgast schrieb am Donnerstag, 22. April 2010 um 11:51 Uhr
auch ich muß leider zugeben dass heute kaum noch wert auf dass wohl aller gelegt wird und jeder sich selbst am nächsten ist...die leute lassen dosen,flaschen,zeitungen und sonstigen müll überall liegen, nicht nur bei den stationen öffentlicher verkehrsmittel! und sie tun das auch wenn sie sich neben einem mistkübel befinden.
zu den bildern vom wetbhf fällt mir nur ein dass derzeit auch gebaut wird und auch bauarbeiter verursachen schmutz, weswegen sich die fahrgäste offensichtlich ermutigt fühlen noch mehr schmutz zu verursachen, frei nach dem motto "fällt doch eh keinem auf"...

und wenn ich bedenke wie sehr sich die fahrgäste daran stören dass die öbb in die erhaltung der bahnhöfe, haltestellen und gleise investieren warum wollen eben dieses fahrgäste dann mehr personal zur reinhaltung? dass kostet doch auch wieder mehr...und dann müßte der arme fahrgast ja noch mehr zahlen...man verzeihe mir meinen sarkasmus, aber wenn die öbb nach dem willen der fahrgäste investieren würde, wäre der zugverkehr schon längst zusammengebrochen weil es keine intakten bahnhöfe,gleise und auch kein personal mehr gäbe. denn die preisliche anpassung der fahrscheine an die kosten zur erhaltung und wartung wird immer wieder aufs neue als katastrophale frechheit dargestellt.
Mitarbeiter beim Global Player (Wir sind DB) schrieb am Montag, 10. Mai 2010 um 18:36 Uhr
Es ist doch mittlerweile fast Standard das sich die Augen der Manager, immer erst dann Öffnen wenn sie das Unternehmen verlassen. Es ist alles Friede Freude Eierkuchen so lange man seinen Posten hat. Gewinn Maximierung ist das Ziel , jeden Mitarbeiter Einsparen wo es möglich ist. Kostenfaktoren ausmerzen und Prämien Kassieren. Sie hatten die Möglichkeit etwas zu ändern und haben es nicht getan. Es jetzt als Externe Person des Unternehmens anzukreiden, finde ich mehr als Lächerlich.
Ich frage mich schon jetzt wann, ihnen die Personal Kosten für so viele Zugbegleiter zu viel werden und jeder Zugbegleiter dann statt einem Wagen , 3 Wagen pro Zug in seiner Obhut hat. Spätestens wenn der erste Arbeitskampf droht, weil die Löhne zu niedrig sind. Ihr Kommentar auf den ÖBB Mitarbeiter, der für mich genauso ein Kollege ist, wie ein Eisenbahner der SNCF oder DSB, zeigt das sie mit Kritik nicht umgehen können.
Aber wir können das ja mal durchspielen, denn ich denke ihnen ist nicht bewusst auch wenn sie einmal bei der ÖBB einen Führungsposten besetzt haben, was alles dazu gehört um den Gleiskörper zu Reinigen.
1. Das Gleis muss Gesperrt werden.
Dieses hat bereits erhebliche Ausmaße im Fahrplan, denn Züge werden verlegt, Züge stehen sich aus Gleis Mangel gegenseitig im Weg, Service Personal muss gestellt werden, Ansagen etc. denn jeder Reisende soll ja noch seinen Zug bekommen.
2. Mindestens ein Sicherungsposten muss gestellt werden.
Weil vom Nachbargleis weiterhin Gefahren aus gehen. Ein Reiniger der sich beim Aufheben von Müll zu weit nach vorne lehnt, könnte von einem Ein/durch fahrenden Zug durchaus geköpft oder angefahren werden.
3. 1 - 3 Reiniger um die Zeit möglichst kurz zu halten.
Im Besten Fall:
1 P Service
1 P Sipo
1 P Reiniger
+ einen Faktor von 10 Minuten Verspätung im Gesamt Fahrplan des Tages.
Verlegt man die Arbeiten in die Nacht fällt nur der Service weg.
Es ist also nicht mal eben ein Reiniger der da Sauber macht. Kosten/Gewinnmaximierung das passt nicht !
Stefan Wehinger 11.05.2010 - 18:55
Die Gleisanlagen gehören jede Nacht gereinigt, wo Schmutz ist kommt mehr Schmutz dazu.
Zu meiner Zeit bei den ÖBB war das so, zumindest, wenn ich unsaubere Anlagen vorgefunden habe.
MfG
Stefan Wehinger
Gast 15.05.2010 - 14:17
Kein Anreiz = keine Leistung! Wo kein Wettbewerb, da keine Verbesserung...
Gast2 17.05.2010 - 21:29
Lieber Mitarbeiter beim Global Player: Gewinn bei der ÖBB???? Da hätte ein Herr Wehinger aber noch lange warten müssen, wenn das sein vorrangiges Ziel gewesen wäre! Wenn die ÖBB eine Cash Cow sein sollen, dann möchte ich aber nicht die schlecht laufenden Unternehmen Österreichs kennen lernen!
Mitarbeiter beim Global Player (Wir sind DB) 23.05.2010 - 04:01
Die ÖBB ist auf dem Besten Weg zur Cash Cow. Und wo Cash fließen soll muss Erstmal kräftig gespart werden.
Mir ist klar das sich keiner mit der ÖBB im Gesamt Bild befasst, wie auch, euch fehlen einfach die Informationen. Obwohl sie des öfteren Publik gemacht werden. Es ist eben nicht nur die Bimmelbahn von A nach B oder der Railjet von C nach D. Informationen zu Güterverkehren , Jointventure etc. fehlen euch gänzlich.

Lieber Herr Wehinger , mir ist durchaus Bewusst das dort wo sie etwas sahen , es geändert wurde. Aber waren sie immer und Überall ? Nein ! Ein Problem packt man an der Wurzel an und nicht dort wo man es sieht. Problem aller heutigen Eisenbahnen ist, das nicht auf den Mitarbeiter gehört wird und nur das ist Fakt. Viele Probleme gebe es gar nicht wenn man mal auf den Einfachen MA hören würde. Nur die Blöße gibt sich keiner ab einer Etage über dem MA.



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