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Renate Cserveni
Mittwoch, 10. Februar 2010 - 12:55 - von Renate Cserveni

"Wie gut sind die österreichischen Zugbegleiter im internationalen Vergleich?" Auswertung der Umfrage

Etwas mehr als die Hälfte unserer 890 teilgenommenen User, sind der Meinung, es gebe gute wie schlechte Zugbegleiter im österreichischen Bahnverkehr. Persönlich gehören wir auch zu denen, die daran glauben, dass man die Leistungen der österreichischen Zugbegleiter sowohl im positiven als auch im negativen Sinn nicht verallgemeinern sollte.

MT schrieb am Dienstag, 02. März 2010 um 16:44 Uhr
Was kann einem ÖBB-Kunden passieren, wenn das SMS-Ticketing "streikt"?

Stellen Sie sich vor, Sie wollen am 24.2. mit dem ÖBB-Regionalzug um 11:31 von Baden nach Wien fahren. Zwei Minuten vor der Abfahrt versuchen Sie ein SMS-Ticket von Baden nach Liesing zu kaufen. Als SMS-Antwort erhalten Sie eine Transaktionsfehler-Meldung. Was jetzt? Sie stempeln für die VOR-Kernzone ab Liesing einen Streifen eines Wien-Tagestickets und steigen in den Zug ein, da für einen Ticket-Kauf am Automaten keine Zeit bleibt. Im Zug versuchen Sie nun zwei weitere Male, ein SMS-Ticket zu bestellen und scheitern wieder. Nach dem dritten Versuch rufen Sie die in der Fehlermeldung angeführte Mobilnummer an und warten zwei Minuten. Vergeblich. Ihre nächsten beiden Versuche sind, die Angaben im SMS auf die Strecke Mödling – Liesing zu verändern, worauf das Antwort-SMS meint, dass es dieses Ticket nicht gibt. Ein 6. Versuch (!!) mit Liesing – Baden (also die umgekehrte Richtung) ergibt dann endlich ein korrektes ÖBB-Ticket-Anbot. Nach 10 Minuten! Leider hatten Sie jedoch nicht versucht, beim Einsteigen in den Zug mit einem der Zugbegleiter Kontakt aufzunehmen! Leider! Denn jetzt kommt’s!

"Ihren Fahrausweis bitte!"

Wenige Augenblicke vor Liesing fragen Sie zwei Zugbegleiter nach dem Ticket und Sie versuchen ihnen ihr Scheitern zu erklären.

Will jemand WIRKLICH wissen, wie es weiterging?
RG schrieb am Freitag, 19. März 2010 um 16:12 Uhr
Als Zugbegleiter braucht man wie in jedem Beruf wo man Kunden zu betreuen hat Fingerspitzengefühl. So viel ich weiß ist das SMS - Ticket für Reisen über 70km vorgesehen und nicht für den Nahverkehr gedacht. Das ist auch öffentlich bekannt.

Wie werden wohl die Mitarbeiter der privaten Eisenbahn reagieren, wenn Reisende mit Fahrkarten der ÖBB oder einer anderen europäischen Eisenbahngesellschaft einsteigen. Wird die private Eisenbahn auf eine Nachzahlung und damit auf Einnahmen verzichten????
MT schrieb am Donnerstag, 01. April 2010 um 20:59 Uhr
Also MIR war das mit dem Fernverkehr NICHT bekannt. Und es gibt dieses Ticket auch auf Kurzstrecken. Z.B. heute hatte ich eines gebucht.
Ja, Fingerspitzengefühl ist wirklich angebracht. Bzw. WÄRE angebracht. War aber nicht. Es gab eine echte Monopolisten-Reaktion. Kein Ticket. Macht 95 Euro. Dienstausweis? Den muss ich nicht herzeigen. Ich NENNE Ihnen meine DIENSTNUMMER, mehr gibts nicht. Etc. etc. KOMMUNIKATIV echt knifflig! (Nachsatz: über meine "Beschwerde" wurde der Betrag dann auf die regulären € 1,80 reduziert)

Und Ihre Frage mit den "falschen" Tickets in der WESTBAHN... Gut so! Trockentraining für die Westbahn-Mannschaft! Das wird nämlich ganz sicher vorkommen! Wie kriegst du, lieber WESTBAHN-Kunde, dein Geld wieder? Oder empfehle ich dir, umzusteigen, weil dein Ticket nicht storniert werden kann? Etc. etc.

Bis bald mal wieder....



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